Aktuelles

30.01.2012
Althandysammlung zu Gunsten DUH und Fledermäuse !



Fransenfledermaus
Bildautor : Peter Hildebrandt

Unser Arbeitskreis Fledermäuse Bodensee-Oberschwaben beteiligt sich an der Althandy-Sammlung der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Die Althandys, incl. Ladegeräten, werden dem Recycling zugeführt.
DUH und unser Arbeitskreis erhalten für jedes gesammelte Handy eine Spende über die Deutsche Telekom.

Die Handys können im Überlinger Umweltzentrum, Mühlenstraße 4 (über dem Parkhaus Post), 88662 Überlingen persönlich abgegeben werden(vorzugsweise Montags und Freitags Vormittag) oder in den NABU-Briefkasten eingeworfen werfen.
Gerne werden die Geräte auch bei den Fledermaustreffen (siehe Termine rechts) entgegengenommen.
Danke für die Unterstützung!

Der Arbeitskreis Fledermäuse im NABU Überlingen

05.08.2011
Flohmarkt zu Gunsten der Umwelt

Am ersten Wochenende nach den Sommerferien findet traditionell der vom NABU Überlingen e.V. organisierte Uferpromenaden-Flohmarkt statt.

Direkt am See mit herrlicher Kulisse, über die Strecke vom Mantelhafen bis zum Eingang des Badgartens werden sich wieder private und teilgewerbliche Anbieter zahlreich mit ihren Flohmarktständen aneinander reihen. Am NABU-Stand gibt es wie immer Brezeln, Kaffee und Kuchen und Informationen zur Naturschutzarbeit. Verbringen Sie einen schönen Tag am Ufer des Bodensees und ergattern Sie vielleicht das ein oder andere „Flohmarkt-Schnäppchen“!

Übrigens: Wenn Sie mit einem eigenen Flohmarkt-Stand dabei sein wollen, melden Sie sich bitte rechtzeitig im NABU-Büro Überlingen an.

E-Mail für Stand-Anmeldung: umweltzentrum_ueberlingen@t-online.de

SONDERAKTION: In diesem Jahr werden Ihnen zwei Meter Standplatzgebühr erlassen (20.-€!), wenn Sie sich für eine Mitgliedschaft im NABU entscheiden!

Flohmarkttag 2011: 17. September

Beginn: 8°° Uhr

Ende: 17°° Uhr

Die herrliche Kulisse des Bodensees im Hintergrund, ist unser grosser Flohmarkt auch als Ausflugsziel eine Attraktion.

Fotos: K. Abrolat

28.07.2011
Ferienzeit

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26.07.2011
Paarungszeit der Igel noch bis August

Bildautor: Hans Pollin/NABU igel<em>hanspollin</em>internet.jpg

Naturschutz vor Ort • 07.07.2011

Vor der Liebe geht’s bei Herrn Igel rund !

Für Irritationen zu nächtlicher Stunde sorgt derzeit in vielen Gärten ein eigenartiges Fauchen, Husten und Schnarchen.
„Oft stammen diese Laute von Igeln, die jetzt in Paarungsstimmung sind“.
Trifft ein Igelmann eine Igelfrau, beginnt er einen „Tanz“ und versucht damit, ihre Gunst zu gewinnen. Der liebestolle Igelmann umkreist das Weibchen immer wieder, weshalb dieses Ritual auch „Igelkarussell“ genannt wird. Solange die Igelfrau nicht überzeugt ist, antwortet sie auf sein Werben mit Fauchen.

Da die männlichen Igel auf der Suche nach einer Partnerin weite Gebiete durchstreifen, kommen viele Tiere im Straßenverkehr ums Leben. „Nicht ohne Grund fordert deshalb der NABU ein ‚Grünes Wegenetz’, also eine bessere Vernetzung aller Lebensräume in Baden-Württemberg. Dazu müsste beispielsweise der Generalwildwegeplan umgesetzt und beim Straßenbau mehr beachtet werden.

Wichtig für den Igelschutz sind zudem naturnahe Gärten. Denn gleich ob Nahrungsangebot oder Unterschlupf: In einem naturnahen Garten finden die „Stachelritter“ alles Nötige für sich und ihre Nachkommen.
So verwenden Naturgärtner beispielsweise kein Schneckengift mit Methiocarb, um somit auch Igel oder Haustiere nicht zu gefährden.
Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten wie Reisig- und Laubhaufen kann auch ein selbstgebautes Igelhäuschen den Tieren Schutz bieten. Eine eingebaute Zwischenwand oder ein verwinkeltes Eingangslabyrinth bewahre den Igel zudem vor unerwünschtem Besuch.
Übrigens: Bitte Igel niemals mit Milch füttern, die Tiere bekommen massive Verdauungsstörungen davon und somit schadet es mehr als es nutzt.

In der Broschüre „Der Igel – Pflegefall oder Outdoorprofi?“ gibt der NABU viele Tipps, zum richtigen Umgang mit den Tieren. Sie kann für 1,50 Euro plus Versandkosten beim NABU bestellt werden:
NABU Baden-Württemberg, Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart, Tel. 0711-966 72 12 oder Service@NABU-BW.de
oder Igelhäuser, Igelfutter und Literatur online bestellbar beim NABU-Naturshop

30.07.2010
Herzlichen Glückwunsch!

Ein Foto vom Bodensee

der NABU - Überlingen gratuliert der Stadtverwaltung Überlingens zu dem mutigen Schritt eine Baumschutzsatzung auf den Weg zu bringen. Sie ist ein richtiger und wichtiger Schritt Bäume nicht weiter der Profitgier und Willkür auszusetzen. Ich freue mich persönlich sehr darüber, denn dieses Arbeitsfeld des NABU ist nun zu einem Selbstläufer geworden. Als weiteren Schritt sieht der NABU beispielsweise die Möglichkeit einen "Baumfonds" einzurichten. Aus diesem könnten auf Anfrage Pflegemaßnahmen an Privatbäumen bezuschusst werden, sofern die Eigentümer nicht in der Lage sind diese Kosten selbst zu tragen.

Auch mit Hinblick auf die geplante Landesgartenschau 2020 ist die Baumschutzsatzung ein wichtiger Baustein für eine dem entsprechende Stadtplanung.

Der NABU wünscht allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung!

Mit freundlichen Grüßen,

Detlef Koch

23.07.2010
Der Uhu in Überlingen

UhuDK1 Photo: D.Koch

Überlingen ist um eine Sensation reicher. Schon im Winter 2009/2010 waren die schaurig schönen Rufe des Uhus von den Überlinger Stadtdächern zu hören. Zur großen Überraschung vieler kam es zu einer erfolgreichen Brut und der Jungvogel verließ Ende Juni den Nistplatz.

UhuDK Photo: D.Koch

Wie bei Eulen und Greifvögeln üblich hielt der Jungvogel sich einige Tage am Boden, auf Ästen in Bäumen oder in geringer Höhe in der Felswand auf. In dieser Zeit - die so genannte Ästlingszeit - ist der Jungvogel vielen Gefahren ausgesetzt. Die Altvögel beobachten den Sprössling rund um die Uhr.

Foto XY Photo: D. Koch

Dankenswerter Weise hat die Stadt Überlingen richtig reagiert und den Jungvogel durch eine Absperrung geschützt.

Sie können den Uhu am besten kurz vor Einbruch der Dämmerung mit einem Fernglas rund um den Gallerturm beobachten. Bitten nehmen Sie Abstand vom Gebrauch von Taschenlampen oder Blitzgeräten! Wie alle Eulen ist der Uhu sehr lichtempfindlich!

Bei Fragen zum Thema dürfen Sie sich gerne an unsere Geschäftsstelle wenden.

Übrigens, die Fotografin Elke R. Tomsen hat die ersten Flugversuche des jungen Uhu's dokumentiert. Ihre Bilder vom Uhu können Sie unter dasphoto.info ansehen oder beziehen.

Mit dem Uhu haben NABU und LBV im Jahre 2005 einen Eulenvogel zum Vogel des Jahres gekürt, der wie kaum eine andere Art auch für Erfolge im Artenschutz steht. Die hierzulande fast ausgerottete größte europäische Eule kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder bundesweit vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig und nimmt der Bruterfolg ab , ohne dass die Ursachen hierfür bekannt seien. Auch wenn sich das Blatt insgesamt gewendet habe, ist der Uhu bis heute besonders schutzbedürftig.

Name und Verwandtschaft Die Gattung Bubo umfasst in Europa zwei Arten: Den namensgebenden europäischen Uhu (Bubo bubo) und die nordeuropäische Schneeeule. Letztere wird erst seit kurzem aufgrund genetischer Untersuchungen als Bubo scandicus in eine Gattung mit dem Uhu eingeordnet. Das deutsche "Uhu" ist lautmalerisch vom zweisilbigen Balzruf des Uhus abgeleitet, ebenso die lateinische Artbezeichnung "Bubo" und die meisten mundartlichen Bezeichnungen im deutschen Sprachraum (Bubu, Schuhu etc.).

Kennzeichen Schon seine Körpergröße von rund 70 Zentimetern und seine Spannweite von bis zu 180 Zentimetern, die massige Gestalt und der dicke Kopf machen den Uhu fast unverwechselbar. Mit seinem in hellen und dunklen Brauntönen gemusterten Gefieder ist er trotz seiner Größe stets bestens getarnt. Der weiße Kehlfleck ist nur bei rufenden Tieren sichtbar.

Lautäußerungen Im großen Lautrepertoire des Uhus ist der weittragende Balzgesang am bekanntesten: das zweisilbige "buhoo" des Männchens und das hellere "uhju" des Weibchens. Als Alarmruf wird ein dem Graureiher ähnliches "gräck" ausgestoßen. Jungvögel betteln ab einem Alter von vier bis fünf Wochen mit lautem, heiseren Schnarren.

Nahrung Der Uhu ist Nahrungsopportunist, also nicht wählerisch: Sein Beutespektrum reicht von Feldmäusen, Ratten und Igeln über Kaninchen und Feldhasen bis zu Vögeln von Singvogel- bis Bussardgröße. Gelegentlich werden sogar Fische oder Amphibien erbeutet.

Lebensraum Der Uhu besiedelt als Offenland-Jäger offene, reich gegliederte Kulturlandschaften mit einem kleinräumigen Mosaik aus verschiedenen landwirtschaftlichen Nutzungsformen, Heckenzügen und Feldgehölzen. Ausgedehnte Waldgebiete und Agrarsteppen werden gemieden.

Fortpflanzung Der Uhu ist in Mitteleuropa überwiegend Felsbrüter. Steinbrüche sind ein wichtiger Sekundär-Lebensraum geworden. Wo Brutmöglichkeiten an Felsen fehlen, kommen auch Baum- und vor allem Bodenbruten vor - regional zum Teil gehäuft, wie zum Beispiel in Schleswig-Holstein. Die Paarbildung erfolgt während der Herbstbalz im Oktober und November. Bruten werden meist im März, zum Teil auch schon im Februar begonnen. Nach einer Bebrütung von 34 Tagen schlüpfen ein bis drei, in seltenen Fällen auch vier oder gar fünf Jungvögel. Sie sind mit etwa zehn Wochen flugfähig, verlassen das Nest aber bereits Wochen zuvor und zerstreuen sich in der Umgebung des Brutplatzes. Auch nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel noch lange versorgt, bis sie im August schließlich selbstständig sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Uhu - Vogel des Jahres 2005

01.05.2010
Naturdenkmäler an der Birnau

An den Naturdenkmälern an der Birnau wurde endlich mit den Pflegearbeiten begonnen. Allen, die dazu beigetragen haben – im besonderen aber dem Priorat der Klosterkirche Birnau – sei dafür gedankt. Begonnen wurden die Arbeiten an der östlichen Baumgruppe. 356 Bürger folgten dem Aufruf zum Erhalt der Baumgruppe.

Die Arbeiten an den Bäumen werden in der Seilklettertechnik (SKT) durchgeführt. Der Baumpfleger bewegt sich mittels Seil im Baum und kann so nahezu jeden Punkt ereichen. Nach Möglichkeit werden die Schnitte an den Ästen mit der Handsäge durchgeführt. Bei ganz großen Ästen kommt die Motorsäge zum Einsatz. Es dauert nicht mehr lange und die Baumpfleger haben ihre Arbeit abgeschlossen. Dann können die hässlichen Bauzäune an der Birnau wieder verschwinden.

Birnau Birnau Birnau

Termine

Mittwoch 08. Februar 2012
Treffen Arbeitskreis Fledermäuse
Donnerstag 09. Februar 2012
Gruppensitzung NABU und BUND Überlingen
Sonntag 26. Februar 2012
Von Singschwänen, Eisvögeln und Gänsesägern

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